Drei Tage Fußball nur für Mädchen
Drei Tage lang stand beim TV Hindelang der Mädchenfußball im Mittelpunkt: Vom 26. bis 28. August brachte das „freedom2play“-Girlscamp fußballbegeisterte Mädchen zwischen 11 und 14 Jahren zusammen. Gemeinsam konnten sie trainieren, Neues ausprobieren und ihre fußballerischen Fähigkeiten weiterentwickeln. Begleitet wurden sie dabei von erfahrenen Fußballprofis und Coaches. Doch auch abseits des Platzes hatte das Camp einiges zu bieten: Themen wie mentale Gesundheit und Ernährung im Sport gehörten ebenfalls zum Programm. Im Mittelpunkt standen dabei vor allem die Freude am Fußball, das gemeinsame Erlebnis und der Mut, den eigenen Weg zu gehen.
Training mit echten Profis
Vor Ort zeigt sich vor allem eines: Mit wie viel Begeisterung die Teilnehmerinnen bei der Sache sind. Gemeinsam trainieren, Neues ausprobieren, voneinander lernen und dabei jede Menge Spaß haben – genau davon lebt das Girlscamp beim TV Hindelang. Carmen Höfelin (SC Freiburg) und Tommy Reichenberger (Bayer 04 Leverkusen) bringen dabei ihre Erfahrungen aus dem Profifußball mit nach Hindelang. Neben Technik, Bewegung und Übungen mit dem Ball geht es auch um Themen, die weit über den Fußballplatz hinausreichen: Teamgeist, Selbstvertrauen, Motivation und die Freude daran, gemeinsam etwas zu erreichen.
"Teamwork ist das A und O und dass man das auf dem Platz zusammen lebt. Talent haben viele Spielerinnen und Spieler, aber das was den Unterschied macht, ist ganz viel Leidenschaft, Herzblut und Teamgeist. Wir sagen den Mädels hier im Camp immer wieder: Helft euch gegenseitig, sprecht miteinander und macht euch gegenseitig besser", erklärt Tommy Reichenberger.

Gerade im Alter zwischen 11 und 14 Jahren kann ein Angebot wie das Girlscamp besonders wertvoll sein. In einer Lebensphase, in der sich viel verändert und Selbstzweifel oder Unsicherheiten stärker werden können, ist es wichtig, Mädchen in ihren Interessen zu bestärken und ihnen zu zeigen, was in ihnen steck sagt die ehemalige Profifußballerin Carme Höfelin, die hier ebenfalls als Trainerin im Einsatz ist. Im Fußball könne man Gemeinschaft erleben, Selbstvertrauen entwickeln und lernen, an die eigenen Fähigkeiten zu glauben. Gleichzeitig würden positive Erlebnisse auf dem Platz und starke Vorbilder dazu beitragen, dass die Begeisterung für den Sport nicht verloren geht. Angebote wie das Girlscamp schaffen deshalb einen Raum, in dem Mädchen nicht nur als Fußballerinnen gefördert, sondern auch darin bestärkt werden, selbstbewusst ihren eigenen Weg zu gehen.
Über allem steht beim Girlscamp ein Gedanke, der sich schon im Motto „freedom2play“ widerspiegelt: Fußball soll vor allem eines bedeuten – Freude am Spiel, Freiheit auf dem Platz und die Möglichkeit, sich ohne Druck auszuprobieren und weiterzuentwickeln. Gerade für junge Spielerinnen geht es darum, Räume zu schaffen, in denen sie ihrer Begeisterung für den Fußball einfach folgen können, ganz ohne Leistungsdruck. Was „freedom2play“ dabei ganz konkret bedeutet, bringt Carmen Höfelin abschließend treffend auf den Punkt: "Wie das Wort schon sagt geht es um ein friedliches Miteinander. Und das würde ich mir natürlich über den Fußballplatz hinaus auch mehr für unsere Gesellschaft wünschen", so Höfelin.

Gemeinsam stark für den Mädchenfußball
Als Autohaus Fersch freuen wir uns sehr, Teil dieses besonderen Projekts gewesen zu sein und das „freedom2play“-Girlscamp als Sponsor unterstützt zu haben. Ein großes Dankeschön geht an den Global United und TV Hindelang, die Organisatoren, die beiden Ex-Profis sowie alle Helferinnen und Helfer, die das Camp möglich machen.




