Spende an Kinderbrücke Allgäu e.V.

Die gesamten Einnahmen unserer Wagenwäsche im Dezember werden für einen guten Zweck gespendet. Wir haben diesen Betrag bereits auf 1.000 EUR aufgestockt, da wir auch in diesem Jahr aufgrund der pandemischen Lage auf eine Weihnachtsfeier verzichten möchten. Wir möchten die Spende in diesem Jahr der Kinderbrücke Allgäu e.V. zukommen lassen. Damit Sie sich ein Bild davon machen können, welche Projekte damit unterstützt werden, haben wir mit der 1. Vorsitzenden des Vereins, Frau Simone Burk-Seitz, über Ihre Arbeit gesprochen.

 

 

Simone Burk-Seitz, eine zweite Vorsitzende und acht weitere Komiteemitglieder gehören zum Verein Kinderbrücke Allgäu. Nachdem Frau Burk-Seitz in der Nähe von Kempten wohnt, ist Sie vor allem für den Raum Oberallgäu und Kempten verantwortlich, repräsentiert den Verein und leistet die Verwaltungsarbeit.

 

Welche Projekte unterstützt der Verein Kinderbrücke Allgäu e.V.?

"Unser Ziel ist es, vor allem Kinder aus der Region zu unterstützen, die nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Das kann in unterschiedlicher Form geschehen - von der Unterstützung für grundlegende Mittel wie Kleidung oder Kinderzimmereinrichtung bis hin zum Zugang zu Bildung", erklärt Burk-Seitz. "In diesem Jahr wurden viele Familien durch die Corona-Pandemie und dem damit verbundenen Homeschooling an ihre Grenzen gebracht. Hier konnten wir gezielt helfen und beispielsweise Nachhilfestunden an Grundschulen ermöglichen."

 

Wie werden Sie auf Bedürftige aufmerksam und wie sieht die Arbeit in der Praxis aus?

"Im Alltag arbeiten wir in enger Zusammenarbeit mit anerkannten Hilfsorganisationen wie der Caritas, Diakonie, Jugendhilfe oder dem Kinderschutzbund, um hier nur Einige zu nennen. Die ausgebildeten Fachkräfte arbeiten direkt in den Familien und haben den besten Einblick, an was es gerade fehlt. Diese Organisationen schicken uns dann einen Antrag, den wir unkompliziert und auf kurzem Dienstweg bearbeiten können. Oft geht es dabei um Kinderkleidung, Therapiestunden, die von der Krankenkasse nicht übernommen werden, Schulausstattung oder Fahrkarten. Wir überweisen das Geld dann direkt an die Hilfsorganisationen, die sich um die Umsetzung kümmern können."

 

Worin unterscheidet sich der Verein von vergleichbaren Angeboten?

"Unsere größte Stärke ist, dass wir schnell reagieren können", erklärt die erste Vorsitzende des Vereins. "Wenn die Hilfsorganisation mit einem Bedarf an uns herantreten, arbeiten wir unbürokratisch und flexibel. Bei uns gilt das Vieraugenprinzip, das heißt wenn ich mich mit einer Kollegin abspreche, können wir Anträge innerhalb eines Tages bearbeiten und dadurch schnell und gezielt helfen."

 

Sie feiern in diesem Jahr bereits 20-jähriges Jubiläum - Wie hat sich die Arbeit im Verein über die letzten Jahre verändert?

"Eigentlich hat sich an der Arbeit an sich nicht viel verändert. Unsere Arbeitsweise, wie wir sie damals definiert haben, ist nach wie vor aktuell. Ich würde nur sagen, der Bedarf ist größer geworden und es scheint oft für die Menschen schwieriger zu werden zurecht zu kommen. Meiner Meinung nach ist das eine allgemeine Entwicklung, der man von Staatsseite nicht ausreichend entgegensteht. Wir sehen sehr viele Fälle, die durch dieses Raster der Behörden fallen. Das ist genau der Punkt, an dem wir ansetzen. Uns ist es wichtig, dass Familien, die vor einem Scherbenhaufen stehen weil beispielsweise der Alleinverdiener der Familie plötzlich arbeitsunfähig wird, wissen, dass sie nicht alleine sind und dass es Unterstützung gibt", erklärt Simone Burk-Seitz.

 

Wie können Leser den Verein am Besten unterstützen?

"Wie bereits erwähnt, arbeiten wir nicht persönlich in den Familien. Dafür fehlt uns einfach die Ausbildung und das Fachwissen. Das überlassen wir den Profis. Daher ist uns am besten mit Geldspenden geholfen, die wir dann 1:1 an die bedürftigen Familien weiterleiten können", erklärt Burk-Seitz.

Mehr Informationen zu den Projekten und Spendenmöglichkeiten finden Sie auf deren Homepage unter https://kinderbruecke-allgaeu.de

 

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