Neue Regelungen für den Verbandskasten

Zwei Masken werden zur Pflicht für Autofahrer

Die Norm, was alles im Verbandskasten mitgeführt werden muss, gilt seit 2014. Nun steht eine neue Regelung an, die vor allem das Mitführen von zwei Mund-Nase-Schutzmasken vorschreibt. Wir haben die wichtigsten Fragen für Sie beantwortet.

 

Warum werden Masken im Verbandskasten zur Pflicht?

Seit der Pandemie hat die medizinische Gesichtsmaske, wenn nicht sogar die FFP2-Maske leider einen festen Platz in unserem Alltag eingenommen. Mit dem Grundgedanken, sich selbst und andere zu schützen, sollen die Masken auch nach der Pandemie im Verbandskasten mitgeführt werden. Ähnlich wie bei den Handschuhen, soll das die Hemmschwelle senken, Unfallopfern zu helfen. Gleichzeitig soll die Ansteckungsgefahr für Ersthelfer und Unfallopfer minimiert werden.

 

Handelt es sich bei der Pflicht um FFP2-Masken oder normale OP-Masken?

Derzeit wird an der genauen Regelung für die neue Verbandskasten-Norm noch gearbeitet. Zum aktuellen Zeitpunkt geht es hier aber um das Mitführen eines medizinischen Mund-Nase-Schutzes, sprich sogenannter OP-Masken. Das Mitführen von FFP2-Masken ist derzeit nicht geplant.

 

Brauche ich sofort einen neuen Verbandskasten?

Ab Februar soll eine Übergangsfrist bis zum 31. Januar 2023 gelten. In dieser Zeit können die Verbandskästen der aktuellen Norm noch regulär erstanden und verwendet werden. Bis zum nächsten Jahr wird das Bundesministerium für Digitales und Verkehr die neue Regelung für die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) aufbereiten und in dieser ergänzen. Erst dann wird das Mitführen der neuen Verbandskästen zur Pflicht und kann bei einem Verstoß mit einem Bußgeld geahndet werden.

 

Muss ich meinen aktuellen Verbandskasten nachrüsten?

Eine Pflicht zur Nachrüstung gibt es nicht. Wie die ÄrzteZeitung berichtet, empfiehlt der Bundesverband Medizintechnologie bereits jetzt medizinische Gesichtsmasken im Verbandskasten mitzuführen. Aus Erfahrung sei bekannt, dass das Tragen von Masken die Hemmschwelle bei der Hilfestellung senkt, ähnlich wie bei den Handschuhen. Es geht dabei um den wechselseitigen Schutz des Unfallopfers und des Ersthelfers, wird die stellvertretende BVMed-Geschäftsführerin Dr. Christina Ziegenberg im Artikel zitiert.

 

Autohaus Fersch spendet Verbandskästen für die Ukraine

Auch wir haben überlegt, wie wir im Fall des Ukraine-Kriegs helfen können. Bei uns landen viele Verbandskästen z.B. aus angekauften Fahrzeugen. Das darin enthaltene Verbandsmaterial wird vor Ort dringend gebraucht, daher haben wir Kartons zusammengepackt und los geschickt. Diese Aktion wird vom Round Table Deutschland organisiert und vom Freunde helfen! Konvoi bis in die Ukraine gebracht. Wer sich daran beteiligen möchte, findet auf deren Seite aktuelle Informationen darüber, was vor Ort gebraucht wird und wie man helfen kann.

 

Bildquelle: Autohaus Fersch

 

Quelle: ÄrzteZeitung.de

 

 

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